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The Gospel Family of Christ Tour

The Gospel Family of Christ was created in 1999 and is the "showcase" choir under the direction of Angelika Rehaag. Since its formation, the Gospel Family of Christ has performed in many parts of Germany in concert with a variety of international guest artists and has been instrumental in presenting contemporary Black gospel music to German audiences. They have performed with Edwin Hawkins, Joakim Arenius, Timothy W. Carpenter, Dana Powell, Joshua Nelson, Sun Erkensten, & Karen Gibson to name a few. They will be in Florida from Feb 9th through Feb 18th 2007.
Currently working with Jerry Thomas of the Christain Music Academy to promote:
Winter Park Towers 7pm
Winter Park, Fl

All Saints Episcapol 8am
Winter Park, Fl

Christian Family WC 11am
Orlando, Fl

Deeper Life 5pm W/Dottie Peoples Tampa, Fl

Mirror Lake Lyceum 7pm
St Petersburg, Fl
St. John Missionary Baptist 7pm
Orlando, Fl

Word Alive Church 7pm
Lakeland, Fl

Glorious COGIC 7pm
Tampa, Fl

Ft Harrison Resort Hotel 5pm
Tampa, Fl

1st Baptist of St Pete 10:45am
St Petersburg, Fl

Osnabrücker Zeitung

Rund um Osnabrück 27.06.2006

Professionelles Halleluja
kah BELM.
Am Abend konnten sich die Teilnehmer des Gospelworkshops in der katholischen Kirchengemeinde Icker
zurücklehnen, entspannen und einfach nur genießen. Für ihre tagsüber geleistete Arbeit wurden sie von
Angelika Rehaag reichlich belohnt. Die Leiterin der Krefelder Gospelakademie hatte ihren Chor "The Gospel
Family of Christ" anreisen lassen. In einem eineinhalbstündigen Konzert bekamen die Besucher professionellen
Gospel zu hören.

Die Kirchentür hätte auch trotz der Hupkonzerte nach dem Deutschlandspiel offen bleiben können: In der
Kirche wären die Fußballkonzerte eh nicht zu hören gewesen, so stimmgewaltig war der Gospelchor. "Das ist
für uns ein besonderes Ereignis. Denn das hier ist einfach eine ganz andere Liga von Gospelchor", sagte
Michael Schmoll, Leiter der Icker Kantorei.

Verhältnismäßig ruhig und zurückhaltend sang der Chor den ersten Gospel "We Come to Praise the Lord".
Doch bereits beim zweiten Stück wurde es laut und fröhlich in der Kirche. Die Mitglieder des Chores tanzten
vor dem Altar. "Es gibt so viel Musik für die Ohren. Wir versuchen, Musik fürs Herz zu machen, und es ist
gleich etwas ganz anderes", sagte Angelika Rehaag. Und mitten ins Herz traf die Musik die Besucher. Die
sichtbare Freude des Chores an den Songs, die ausgelassene Stimmung, während er Gott singend anbetete -
dieser Funke sprang auf das Publikum über.

Das Stück "Halleluja, Salvation and Glory" kannten einige Mitglieder des Workshops bereits. Der Grund: Vor
vier Jahren hatten sie es selbst bearbeitet. Und so stimmten die Workshop-Teilnehmer kurzerhand mit ein. Nicht
immer trafen die Zuhörer die Tonlage, doch sie sangen voller Inbrunst mit. Und das ist beim Gospelsingen
schließlich das Wichtigste: "Es geht um das Gefühl, da verzeiht man auch mal einen schiefen Ton", sagte
Schmoll.









Dienstag, 21.Dezember 2004


Gospel-Gefühl aus dem Zentrum der Musik heraus



Die "Gospel Family" sorgte für Begeisterung beim Siegener Publikum. (WR-Bild: ng)

Siegen. (ng) "Es ist einfach eine Riesenfreude, dieses Lied zu singen", sagte eine Solistin. "Haben auch Sie viel Spaß dabei." In diesen einfachen Worten steckte das ganze Geheimnis der beeindruckenden "Gospel Family" aus Krefeld: Die Vokalisten zogen keine Show ab, sondern feierten mit den Zuhörern zusammen ein Fest. Und das ist ein großer Unterschied.

 

Das Konzert fand mit rund 700 Gästen im "auf groß" gestellten Saal der Freien evangelischen Gemeinde statt, und der Anfang war ziemlich zäh: Die fünfköpfige heimische Vokalgruppe "Brother Act" hatte vier zeitgenössische Gospelsongs als Auftakt gesetzt, die austauschbar klangen. Nicht schlecht, aber eben auch beileibe nichts Besonderes ("Fahrstuhlmusik", schimpfte jemand während der Pause). Zumal auch die Moderationen beliebig erschienen, den "heil´gen Hallen" entsprechend sehr fromm, aber wenig originell.

 

Dann kam "Mary´s boy child", in einem pfiffigen Arrangement, mit bunten Karibik-Sounds und verblüffenden Stopps des großartigen Percussionisten Boris Becker, und siehe da: Der Knopf ging auf, plötzlich zündete der Sound der "Siegerländer Boygroup". Von da ab lief es rund. Ob die alte Pietistenhymne "Stern auf den ich schaue" im Beach-Boys-Vokalarrangement oder eine rockende Version von "We three Kings" mit Rap-Einlagen - das Zuhören machte Spaß.

 

Der steigerte sich, als die "Gospel Family" erschien: 14 Sängerinnen und sieben Sänger in wallenden roten Roben, die sich mit Haut und Haaren dem Black-Gospel verschrieben haben. Wobei mit "Black" keine simple Imitation afroamerikanischer Chöre gemeint ist, sondern eine tiefe Verinnerlichung der gesungenen Worte, ein Singen, dass mit dem Begriff "soulful" ("beseelt") am besten zu beschreiben ist.

 

Das Herz ist Angelika Rehaag, eine ungewöhnliche Dirigentin, deren Gesten fast wie Ausdruckstanz wirkten. Was sie mit der "Gospel Family" zelebrierte, war das Wichtignehmen jedes Buchstabens. Die langsamen Tempi schufen Raum für eine Intensität der Stimmen, die weit über normale europäische Verhältnisse hinausging.

 

Publikum ging voller Begeisterung mit

 

Das war kein Vorsingen, kein Abliefern eingeübter Virtuosität, sondern ein In-den-Song-Hineinkriechen, eine Be-Geist-erung aus dem Text-Zentrum heraus. Das funktionierte sogar bei "Stille Nacht" oder Händels "Hallelujah" aus dem Messias.

 

Am Ende verbrüderten sich die "Brothers" mit der "Family", und da ging endgültig die Post ab. Horst Uwe Nöh legte bei "O come all ye faithfull" ("Herbei, oh ihr Gläubigen") eine phantastische Power-Strophe vor, die "Family"-Solistin Barbara Boshold schürte diese Glut aufs Innigste, und plötzlich stand die halbe Kirche - emotional gesehen - in Flammen. Bei "Go tell it on the mountain" und "Joy to the world" gab es dann kein Halten mehr: Alle standen, klatschten mit, sangen mit.

20.12.2004





Ausgabe vom 21. Dezember 2004


Voller weihnachtlicher Wärme

Sister Act war gestern, heute begeistert Brother Act

Weihnachtskonzert mit Gospel Family

»Sister Act« ist schon weltberühmt – Brother Act sollte es auch unbedingt werden. In Siegen und Umgebung sind die sechs Musiker bereits seit Jahren bekannt, was auch auf ihrem diesjährigen Weihnachtskonzert am Sonntagabend deutlich zu merken war: Bereits eine halbe Stunde vor Konzertbeginn war der Saal der Freien ev. Gemeinde Siegen Mitte übervoll, mehr als 700 Gäste drängten sich auf Stühlen und gaben sich sogar mit Stehplätzen zufrieden.

 

Doch das Gedränge hat sich gelohnt: Bereits mit den ersten, besinnlichen Liedern brachten Stephan Hild, Jost Kegel, Horst-Uwe Nöh, Roland Nöh, Markus Sahm (Gesang und Keyboard) und Boris Becker (Percussion) weihnachtliche Wärme in die Herzen ihres Publikums. Ihre Botschaft: Auch in stressigen Zeiten ist Gott für uns da, hilft und unterstützt uns. Doch auch fetzigere Stücke standen auf dem Programm. Bei »Mary’s Boy Child« etwa wippte, schnippte und klatschte jeder im Saal mit. Mit »We Three Kings« stellten die Musiker auch ihre jazzige und soulige Seite vor und bewiesen zudem, dass sie es durchaus auch als Rapper zu Ruhm bringen könnten.

 

Eine Besonderheit bei dem diesjährigen Weihnachtskonzert war die Zusammenarbeit mit dem Krefelder Chor Gospel Family, der zunächst allein auftrat. In roten Roben brachten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Angelika Rehaag echte Gospelstimmung in den Saal. Mit ihren Liedern feierten sie die Geburt Jesu, das größte Geschenk, dass Gott den Menschen gemacht hat.

 

Nach einigen ruhigeren Liedern kam auch die Gospel Family mächtig in Fahrt. Die rund 20 Sängerinnen und Sänger konnten irgendwann einfach nicht mehr still stehen und wiegelten sich gegenseitig zu einem unglaublichen Finale auf. Kaum zu glauben, dass da wirklich »nur« 20 Menschen sangen. Mit ihren gefühl- und unglaublich kraftvollen Stimmen begeisterten sie das Publikum. Die aufgestellten Mikrofone hätte man eigentlich nicht gebraucht, doch der Medienkreis Siegen zeichnete das Konzert für eine demnächst erscheinende DVD auf – deswegen der technische Aufwand, der die Musiker an Schlagzeug, Keyboard und Bass zwang, neben der Bühne Platz zu nehmen.

 

Die Zuschauer klatschten und johlten selbst dann noch, als die Gospel Family den Saal schon längst zu ihrer wohlverdienten Pause verlassen hatte. »Da war ja richtig Power dahinter«, fasste eine begeisterte Zuhörerin den ersten Konzertteil zusammen. Und mit Power überzeugten die Künstler auch im zweiten Teil.

 

Unumstrittener Höhepunkt war aber das grandiose Zusammenspiel beider Musikgruppen. Zum gemeinsamen Finale tauschten die Sänger von Brother Act sogar passend zur Gospel Family ihre schwarzen Anzüge gegen Roben ein. Mit den Weihnachtsklassikern »O come all ye faithful«, »Go Tell It on the Mountain« und »Joy to the World« rissen sie schließlich das Publikum vollends von den Stühlen. Am Ende musste einfach jeder mitsingen, -klatschen und -tanzen. Die Begeisterung, mit der die beteiligten Künstler ihre Musik machten, hatte auch die Gäste erfasst: Widerstand zwecklos!

kla Siegen.

 



Taunuszeitung - Printausgabe vom 23.11.2004

Gospelworkshop von Angelika Rehaag trägt Früchte

Von Jürgen Schnegelsberg

 

Usingen. Sie muss wohl etwas Magisches an sich haben: Angelika Rehaag, die aus Krefeld für ein Wochenende ins Usinger Land kam. Nicht nur, dass sie mit der «Gospel Family of Christ» einen tollen Chor leitet, der auch in kleiner Besetzung eine eindrucksvolle Visitenkarte abgab, nein, sie schaffte es, von Freitag- bis Samstagnachmittag in einem Workshop über 50 Sängerinnen und Sänger aus dem Usinger Land fit für Gospel zu machen.

 

Was dabei herauskam, konnten die begeisterten Zuhörer dann am Samstagabend in einem fast zweistündigen Konzert des «Workshop-Chores» in der evangelischen Laurentiuskirche bewundern: Gesang in einer neuen Dimension. Viele der Sänger, gewiss keine Laien, sondern zu zwei Dritteln bereits in anderen Chorprojekten engagiert, schienen selbst zu staunen, was sie zu leisten vermochten.

Martina Mc Clymont-Nielitz (Neu-Anspach), die am Ende des in eine Andacht von Pfarrer Reiner Guist eingebundenen Konzertes die Dankesworte sprach, erklärte, wie es dazu kam: «Wir haben die Lieder wirklich erst gestern, Freitagnachmittag, ab 15 Uhr, mit Matthias Hunger am Piano und Wolfgang Diehl eingeübt. Erst dann konnte Angelika Rehaag kommen, die auf der Autobahn stecken geblieben war, und ab 17 Uhr am Freitag, und am Samstag von 10 bis 16.30 Uhr haben wir geprobt. Das Konzert ist das Ergebnis, und wir haben festgestellt, dass wir neben den ‚Chorprofis’ ein Drittel Leute dabei haben, die selten oder noch nie im Chor gesungen haben.» Einen Riesenapplaus aus dem Kirchenschiff, von der Empore und von den Sängern aus dem Usinger Land war der Dank insbesondere an Angelika Rehaag und ihre Gospel-Family, die unentgeltlich für ein Wochenende aus dem Krefelder Raum nach Usingen gekommen waren, um – wie Mc Clymont-Nielitz betonte – «uns Gospel-Erfahrung zu vermitteln, damit wir sie weitertragen. Und ich hoffe, dass viele, die heute zum ersten Mal gesungen haben, dabeibleiben.»

 

Nicht vergessen wurde aber auch der Anlass des Konzertes. Es war ein Benefiz für den finanziell Not leitenden GANZ-Verein, der sich in Neu-Anspach und Umgebung um Familien kümmert, deren Mütter krankheitsbedingt ihre Kinder nicht betreuen können.

 

Das Konzert war das Schaufenster des Vereins nach außen, um im Rahmen des Jahresfestes von GANZ Anlass zum Nachdenken zu geben und alle, die mithelfen, «zu füllen mit neuem Geist».

 

Reiner Guist, der die Pfarrstelle 2 in Anspach innehat, hatte schon zu Beginn seiner Andacht darauf hingewiesen, dass bei diesem Konzert «vieles anders, vieles spontaner ist, und es geht natürlich auch um Gott». Dem ließ die Gospel-Family Taten folgen, animierte unter Leitung von Angelika Rehaag die Zuhörer immer wieder zum Mitmachen. Einzelne Strophen wurden von den Männern, andere von den Frauen gesungen, und zu einem Lied hieß es «Die Kinder bitte nach vorne». Nach einer kurzen Einweisung konnten die Mädchen und Jungen im Alter von etwa drei bis zehn Jahre ihr erstes kleines Konzert geben. Natürlich mit euphorischem Applaus der Eltern bedankt.

 

Was aber machte den Erfolg dieses Konzertes aus, obwohl fast ausschließlich in Englisch gesungen wurde? Es waren neue Texte, frische Texte, Altbekanntes, wie etwa das traditionelle «Kumbajah» wurde aufpoliert, fast bis hin zu einer Jazz-Version.

 

Allein am Beispiel der Sopran-Stimmen, die links vom Publikum standen und die vielen Zuhören von «Nah dran» oder anderen Chören bekannt sind, wurde der Unterschied deutlich: Sie haben wie alle Workshop-Teilnehmer enorm profitiert und dringen jetzt gesanglich in bisher unbekannte Regionen vor. Dazu braucht es Mut, und den hat den Sängern offensichtlich Angelika Rehaag gegeben. Sie verkörpert Singen, sie lebt Singen und das mit dem ganzen Körper.

 

Allein, wie sie mit den Händen nicht in konventionellem Sinne dirigiert, sondern mit Auf- und Abbewegungen quasi die Tonhöhen in die Luft zeichnet, ist eine Gabe für sich. Und: Sie kann Menschen begeistern.

 

Das beste Beispiel mag der Titel «A Lovely Day» sein. Als Popmusik-Hit aus dem Radio bekannt, interpretierten ihn die «Gospel Family of Christ» völlig neu, mehrstimmig, über alle Tonhöhen und machte daraus ein Klangerlebnis. Der Funke sprang bis auf die Empore über, der starke Applaus dankte den Sängern und mit «Den Roten ein Fläschchen» – womit auf die roten Roben der Gospel-Family angespielt wurde – endete ein außergewöhnliches Konzert.



Liebe Angelika,

 

mit einem herzlichen Dank bestätigen wir euch heute in aller Form den

Eingang der Spende in Höhe von 1.179,29 Euro, die wir am 6.10.2004 durch

Frank Boshold erhalten haben.

Es war ein wunderschöner Abend und ein wunderschönes Konzert in der alten

Mutterhauskirche in Kaiserswerth. Über das Wiedersehen habe ich mich riesig

gefreut und Musik und Texte sehr genossen. Gott segne euren Dienst und diese

besondere Gelegenheit zur Weitergabe des Evangeliums! Vielen herzlichen Dank

sagen wir allen Beteiligten, die bei der Vorbereitung und Durchführung des

Konzerts aktiv mitgewirkt und durch ihren Einsatz diesen schönen Abend

ermöglicht haben. Dankbar sind wir auch allen Besuchern, die zu dem

erfreulichen Spendenergebnis beigetragen haben.

Wir freuen uns, dass ihr mit dem Erlös des Benefizkonzerts die Arbeit für

Kinder auf einer Mülldeponie in Guatemala-Ciudad/Guatemala unterstützt. Die

tägliche Arbeit dieser Kinder: Müll sammeln im stinkenden Morast. Glas,

Plastik, Blechdosen. Ein paar Groschen gibt's dafür beim Händler. Giftiger

Qualm aus schwelenden Bergen, Wunden an den Füßen, Asthma und Tuberkulose,

Unterkünfte aus Brettern, Wellblech und Pappe, vielköpfige Familien auf

kleinstem Raum, frisches Wasser nur gegen Bezahlung: das ist der Alltag für

die vielen Müllkinder. Ein geregelter Schulbesuch ist unmöglich.

Die Tagesstätte "Casita Amarilla" bietet ein alternatives Grundschulprogramm

an, das auf die besondere Lebenssituation von arbeitenden Kindern

ausgerichtet ist. Außerdem werden im Rahmen einer umfangreichen Eltern- und

Erwachsenenarbeit auch die Familien der Kinder erreicht. So entstehen

Alternativen zur Arbeit auf dem Müll.

Benachteiligte junge Menschen erhalten durch diese Arbeit und durch eure

Unterstützung neue Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft. Unseren herzlichen

Dank möchten wir auch in ihrem Namen aussprechen.

 

Den Einzahlungsbeleg habe ich Frank Boshold zu seiner Entlastung weiter

geleitet.

So weit für heute. Gerne können wir jederzeit telefonieren. Schon jetzt

freue ich mich auf ein Wiedersehen!

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Gerd Heidchen